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Winterform

Alter Pommerscher Dickkopf

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum aestivum L. em. Flori et Paol. lutescens (Alef.) Mansf. Winterform; Halm goldgelb, nach oben heller, relativ schmale, deutlich rotbraune Knoten, etwas eingeschnürt. Ähre hellgelb bis goldgelb, glattspelzig mit mehr/weniger ausgeprägter Spitzengranne, Ähre leicht hängend (nickend). Versch. Typen Züchter Pommersche Saatzuchtgesellschaft, Stettin Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften Halm goldgelb, nach oben …

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Mecklenburger Marienroggen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Secale cereale L. subsp. cereale Winterform; syn. Brandts Marienroggen; winterfest, mittelspät, weniger hoch als Champagnerroggen; kürzeres, mittellanges und recht lagerfestes Stroh, mittellange, dichte etwas fischförmige Ähre, mit langen, bräunlichen Grannen, graugrünes Korn Züchter ab 1902 aus dem sog. “Prof. Heinrich-Roggen” gezüchtet, Einzelauslese ab 1912, Sortenzulassung 1920-1961, Herkunft W. Brandt, Toitenwinkel b. …

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Norddeutscher Champagnerroggen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Secale cereale L. subsp. cereale Winterform; Um 1900 weitverbreitete frühe Zuchtsorte (Ursprungsherkunft aus Frankreich), Züchter Jäger, Neukönkendorf/M., bis 2 m hoch, angepaßt für ärmere Sandböden, gut backtauglich und sehr auswuchsfest Züchter von Adolf Jäger, Könkendorf/Prignitz aus vermeintlich Mitte des 19. Jahrhunderts aus Frankreich eingeführtem französischem Champagnerroggen in Auslesezüchtung entwickelt; ab 1898 als …

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Petkuser Kurzstroh

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Secale cereale L. subsp. cereale Winterform, Petkuser Winterroggenzüchtung, bis in die 70er Jahre im Anbau, etwas kurzhalmiger, standfest und sehr ertragreich auf besseren Böden, zur Blüte graupurpurfarben Züchter von Lochow, Petkus, zugel. 1926-1950; nach Ausleseverfahren mit Einzelnachkommenschaftsprüfung aus den ersten Petkuser Linien gezüchtet. Herkunft Deutschland vor 1945, später DDR Eigenschaften Zuchtsorte …

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Predborske

Kurzbeschreibung Winterform; tschechische Landsorte, langstrohig, rotbrauner Halm; sehr standfest und robust Züchter Herkunft Eigenschaften Verwendung Back- und Brotgetreide Historie

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Blauroter Samtiger Binkel

Kurzbeschreibung Gattung Art Spec Varietät Triticum aestivum atrum ictum Winterform; kurze, sehr kompakte Ähre mit dicht behaarten Hüllspelzen; reife Ähren schwarzbraun, sehr hoch sitzendes Fahnenblatt; Ähre a.d. Spitze mit kurzen, gekrümmten Grannen, sonst zugespitzte Hüllspelzen; standfest; 1,1-1,3 m Züchter Landsorte Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Brauner behaarter Wintergrannendinkel aus Nördlingen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum spelta L. rubrovelutinum Winterform; Dinkel; langährig, rel. gut besetzt, gelblich, mittellang begrannt, goldgelber Halm, geneigt Züchter Landsorte Herkunft Deutschland vor 1945, später DDR Eigenschaften Verwendung Historie

Brauner Leipziger

Kurzbeschreibung Varietät ferrugineum Winterform; Ähre rotbraun, sperrig mittellang begrannt, geneigt Züchter Landsorte Herkunft Leipzig Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

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Carstens VI

Kurzbeschreibung Varietät aurea Winterform Züchter SZ Carstens, Schleswig-Holstein Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

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Heines Rauweizen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum turgidum dinurum Winterform; große, dicht und lang begrannte Ähre, Spelzen samtig behaart, fahlgelbbraun Züchter F. Heine, Kloster Hadmersleben Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften s.o. Verwendung Historie 1915 in “Sortenversuche mit Dickkopfwinterweizen” beschrieben

Janetzkis Begrannter Dickkopf

Kurzbeschreibung Winterform; Ähre begrannt, unbehaart, weiß, dicht, Dickkopfform; rotkörnig, Ähre und Blatt stark bereift Züchter Janetzki, Schlesien Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie in Voss, Morphologie und Gruppierung der deutschen Weizensorten, Berlin 1933 beschrieben; Strubes Krzg.56xCimbals Großherzog v. Sachsen

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Kadolzer

Gattung Art Triticum aestivum L. em. Flori et Paol. Kurzbeschreibung Winterform, frühreif, großes Korn, trocken- und rostfest, sehr gut bestockend, mittellang Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie bei Voss/Breuninger, Weizensorten, Berlin 1942 beschrieben

Kostromer (Pulavkaweizen)

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum aestivum albidum Winterform; weisskörniger, unbegrannter Kolbenweizen, Ähre hellgelb, lang, sich nach oben verjüngend, Stroh dünn, Frucht weißgelb, Korn feinschalig Züchter Landsorte, ursprünglich Polen, auch Wolgaregion Herkunft Eigenschaften winterhart, leicht lagernd Verwendung Back- und Brotgetreide Historie in Schindler, Handbuch des Getreidebaus, 2.A., 1920, Berlin erwähnt

Kurzer Dickkopf

Kurzbeschreibung Winterform; hellgelbährig, mittelgroße Ähre, dicht, a.d. Spitze kurzbegrannt, leicht geneigt Züchter Landsorte Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

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Kujawischer Weizen

Kurzbeschreibung Gattung Art Triticum aestivum L. em. Flori et Paol. Winterform; alte Landsorte, leicht lagernd, gute Qualität Züchter Landsorte Herkunft Polen Eigenschaften geringe TKM Verwendung Historie Der Kujawische Weizen ist … ein westsarmatischer Landweizen, der sich besonders für nicht zu kalkhaltige Lehmböden in rauher Lage eignet. Er ist absolut winterfest, aber nur mäßig lagerfest und …

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Lüneburger Brauner Landweizen

Kurzbeschreibung Gattung Art Triticum aestivum Winterform; kurze, sehr kompakte Ähre mit dicht behaarten Hüllspelzen; reife Ähren schwarzbraun, sehr hoch sitzendes Fahnenblatt; Ähre a.d. Spitze mit kurzen, gekrümmten Grannen, sonst zugespitzte Hüllspelzen; standfest; 1,1-1,3 m Züchter Landsorte Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften Verwendung Historie in der Reichssortenliste der zugelassenen Kulturarten, Reichsnährstand 1935 erwähnt

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Märkischer Landweizen, Auslese

Kurzbeschreibung Winterform; spätreif, sehr heterogenes Bild, langhalmig, braunährig, 1,6-1,4m hoch, 4 Halmknoten, Einschnürung unter dem obersten Knoten 2-3mm lang, braunschwarz verfärbt (überwiegend? Charakteristisch?) Züchter Landsorte Herkunft Brandenburg Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

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Ostpreußischer Eppweizen

Gattung Art Triticum aestivum Kurzbeschreibung Winterform; mittellang, anspruchslos, gelbweisses Korn, winterfest, gut backfähig, für mäßige Böden u. mäßige Düngung Züchter von Tolks-Krapphausen, Reddenau Herkunft Eigenschaften weißkörniger, unbegrannter Kolbenweizen, Halm hohl, 45Kö/Ä., homogen, gutes Bestandsbild, ertragreich, backfähig, anbauwürdig, Höhe 1,2-1,5m, relativ ausgeglichen, hellgelbes Stroh (pastellgelb über fahlgelb abreifend), 4 Halmknoten, untere 3 unscheinbar, teils oben u. …

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Rivetts Grannen

Kurzbeschreibung Gattung Art Triticum turgidum Winterform; Ähre graublau oder rötlich, behaart, fast quadratisch, sich wenig verjüngend; Grannen blaurot, etwas gespreizt; Stroh sehr derb, Korn kurz und dick, hellgelbrot, groß grobschalig Züchter Herkunft England Eigenschaften Winterform, Rauweizen, auch englischer Weizen, Herkunft ursprünglich aus England; bis um 1925 in Mitteldeutschland als sehr spätsaatverträgliche und frostharte Sorte verbreitet. …

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Roter Sächsischer Landweizen

Kurzbeschreibung Winterform; unbegrannt, rotbraun; auf guten Böden lageranfällig Züchter Landsorte Herkunft Sachsen Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Rottweiler Frühkorn

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum spelta L. duhamelianum Winterform; Dinkel; hell rotbraune Ähre, sehr lang und locker, glatte Spelze, glänzend, Ähre spitz zulaufend, mittellange Spitzengranne, schwach borstige Hüllspelze, Ähre gebogen-geneigt; Halm hellgelb, 1,2-1,4m, standfest Züchter Herkunft Deutschland Eigenschaften a) Besondere MerkmaleStaubbeutel rötlich, Halme beim Abreifen rötlich. b) Allgemeine MerkmaleÄhre: grannenspitzig, locker, pyramidenförmig, mittel bis stark …

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Schwarzer Behaarter Wintergrannendinkel

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum spelta L. caeruleum (Alef.) Körn. Winterform; Dinkel; langährig, locker, begrannt Züchter Landsorte Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

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Tiroler Roter Dinkel

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum spelta L. duhamelianum (Mazz.) Körn. Winterform, Ähre und Stroh kräftiger als bei anderen Formen, Ährchen und Kerne ziemlich lang, letztere dickschalig; Ährenspindel sehr spröde Züchter Herkunft Österreich Eigenschaften roter, frühreifer Winterkolbenspelz, gilt als ergiebigste Form Verwendung Historie beschrieben in Schindler, Handbuch des Getreidebaus, 2.A., 1920, Berlin; 1925 in “Deutsche Hochzuchten, …

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