Getreidesorten

Heines Amsel

Heines Amsel Sommergerste Kurzbeschreibung zweizeilige Spelzgerste (Braugerste), Züchtung von 1953 Züchter Herkunft Eigenschaften Verwendung Historie

Tef

Kurzbeschreibung Gattung Art Eragrostis tef 0,7 m hohes Rispengras mit sehr kleinen Körnern, äthiopische Getreideart, sehr eiweißreich, meist spätreif, auch als Ziergras für Gebinde Züchter Herkunft Äthiopien Eigenschaften s.o. Verwendung Floristik Historie

Zuckermohrhirse

Kurzbeschreibung Gattung Art Sorghum bicolor saccharatum einjähriges Rispengras, dunkle Variante, 2,50-5 m hoch, hochwüchsig Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Russische Kolbenhirse

Kurzbeschreibung Gattung Art Setaria italica kolbenförmig, attraktive rot überlaufende Vogelfutterpflanze Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Mohrenhirse

Kurzbeschreibung Gattung Art Sorghum bicolor etwa 1,3 m hoch werdend, mit sehr attraktiven rabenschwarzen Samenständen Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Kinelskoje

Kurzbeschreibung Gattung Art Panicum miliaceum L. Rispenhirse mit rotbraunem Korn, etwas hochwüchsiger als Bernburger und frühreifer Züchter Herkunft Wolgaregion Eigenschaften s.o. Verwendung Historie aus der Wolgaregion, Genbankherkunft

Hanackka Nana

Kurzbeschreibung Gattung Art Panicum miliaceum L. Rispenhirse (Herkunft über pro specie rara), graukörnig und auch noch in Nordostdeutschland rechtzeitig reifend Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Eleusine Fingerhirse

Kurzbeschreibung Gattung Art Eleusine digitaria sanguinalis „Bluthirse“; freidreschende Hirse mit verschiedenfarbigen Körnern, 30 bis 90 cm hoch Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Besenhirse

Kurzbeschreibung Gattung Art Sorghum saccharatum convar. technicum bis zu 3 m Höhe erreichend, auf den ersten Blick leicht mit Mais zu verwechseln, schöne rote Samenrispen, wie alle Hirsen besonders geeignet für sonnige Standorte Züchter Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

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Bernburger Rispen

Kurzbeschreibung Gattung Art Panicum miliaceum L. hochwüchsige, gut deckende Rispenhirse, gelbgraues Korn Züchter C. Braune, Bernburg(Saale), 1943 Herkunft Bernburg(Saale) Eigenschaften relativ frühreif (Ende August), standfest und sogar bedingt druschfähig, gute Unkrautunterdrückung, relativ rasche Jugendentwicklung, nur für sandige, südexponierte Böden Verwendung Historie vermutlich letzte züchterisch bearbeitete Kulturhirse in Deutschland, bis 1960 im Panicum miliaceum Sortenverzeichnis der …

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Heidegold

Kurzbeschreibung Heidegold, syn. Lüneburger Kleyhafer I “Heidegold”; (0,7-0,8m hoch, 19dt/ha wil00)1,3m 2001, mittelfrüh, relativ großkörnig, gleichmäßig reif, spätreif, massig, unkrautunterdrückend; Mittellanges, starkes Stroh. Allseits wendige Steifrispe. In Ährchen vereinzelt Dreikörnigkeit. Korn weißlich-gelb, zuweilen begrannt, sehr groß, lang und voll. Tausendkorngewicht 36-38g, bei mittlerem Spelzengehalt. Züchter Saatzucht-Gesellschaft mbH für das Fürstentum Lüneburg in Ebstorf, Kreis Uelzen; …

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Hirse

1.Grundlage Als Getreideart ist Hirse weltweit verbreitet und bedeutsam. Ihre Formenvielfalt ist beträchtlich. Grob werden bei den kultivierten Arten Rispen- und Kolbenhirsen (Panicum und Setaria) sowie Sorghumhirsen unterschieden. Kolbenhirse Rispenhirse Sorghumhirse Hirseanbau in Mitteleuropa und Deutschland war über das Mittelalter bis in die Neuzeit weit verbreitet. Die Verwendung von Hirsebrei fand Eingang in Kultur und …

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Alter Pommerscher Dickkopf

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum aestivum L. em. Flori et Paol. lutescens (Alef.) Mansf. Winterform; Halm goldgelb, nach oben heller, relativ schmale, deutlich rotbraune Knoten, etwas eingeschnürt. Ähre hellgelb bis goldgelb, glattspelzig mit mehr/weniger ausgeprägter Spitzengranne, Ähre leicht hängend (nickend). Versch. Typen Züchter Pommersche Saatzuchtgesellschaft, Stettin Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften Halm goldgelb, nach oben …

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Lischower Frühhafer

Kurzbeschreibung Mittellanges, starkes Stroh. Übergangsform zwischen Steif- und Sperrispe. Ährchen zweikörnig. Korn weißlichgelb, unbegrannt, lang und voll, fühlt sich eigenartig rauh und hart an (vgl. mit anderen Hafern) Züchter Saatzuchtwirtschaft Lischow, Richard Schröder, Vogelsang bei Neu-Buckow, Mecklenburg Herkunft Deutschland vor 1945, später DDR Eigenschaften Sehr gute Bestockung. Geeignet für verhältnismäßig geringe Sandböden sowie auf trockenen …

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Historie

Die Entstehung der Sortenvielfalt beim Getreide Historische Berichte belegen, dass Bauern, aber auch Pfarrer und Lehrer und sogar Stadtbewohner, mit verschiedensten Getreidesorten experimentierten und untereinander Saatgut tauschten. Auf diese Weise wurde die Vielfalt vergrößert und zugleich der Anpassung der Pflanzenschädlinge und -krankheiten an wiederholt angebaute Sorten vorgebeugt. Professionelle Saatzüchtereien kamen erst gegen Ende des 19. …

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Boris Perlerug

Kurzbeschreibung Sommerform; verm. Dänische Landsorte, Genbankherkunft, langstrohig und im Feldbestand knickfest, aber nicht ganz standfest; für magere Böden Züchter Herkunft Eigenschaften Verwendung Back- und Brotgetreide Historie

Karlshulder Sommerroggen

Kurzbeschreibung Sommerform; Zuchtsorte aus dem ehemaligen Moorversuchsgut Karlshuld b. München, besondere Anpassung an frostgefährdete Moorböden, kurzstrohig, ertragsschwach Züchter Herkunft Eigenschaften aus Karlshuld, 1945-1953 Moorversuchsstation, an Spätfrost angepasste, züchterisch bedeutsame Lokalsorte Verwendung Historie aus IPK (Genbank) Gatersleben, Schlipf 1942, Hd.b.d.LW 1953

Sorten

Für welche Fruchtarten interessieren Sie sich? Unter jeder der folgenden Getreidesorten finden Sie Allgemeines und eine aktuelle Sortenübersicht. Gerste Hafer Hirse Roggen Weizen

Schwarzer Tatarischer Fahnenhafer

Kurzbeschreibung Gattung Art Avena sativa L. überwiegend einseitswendige Rispe (Fahne), gelbspelziger, hochwüchsiger Sommerhafer, schwarzkörnig mit Rispenformanteilen, sehr breitblättrig und raschwüchsig Züchter Herkunft Europäische Landsorte Eigenschaften für reichen humosen Ton- und Lehmboden geeignet. Hier sehr ertragreich. Verwendung Historie in der Literatur seit 19.Jhd. beschrieben, z.B. in Nowacki, 1899, Getreidebau. Berlin, 3. Auflage. Seit 2015 als Erhaltungssorte …

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Sobotkaer Fahnenhafer

Kurzbeschreibung Gattung Sorte Varietät Avena sativa L. obtusata Alef. Gelbkörniger Fahnenhafer, frühe Zuchtform aus Schlesien, langstrohig und standfest, wenig ertragreich, aber feldanbautauglich, formschön teils sehr hochwüchsiger, dann nicht mehr ganz standfester Hafer, kleinkörnig, ergiebig im Stroh; ausgesprochen unkrautunterdückend, regelmäßiges Bestandsbild, auch auf leichteren Sandböden und bei Trockenheit verlässlich Züchter Herkunft Eigenschaften alte Zuchtsorte, Nordschlesien Verwendung …

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Bensings Früher

Kurzbeschreibung Sommerform; rotbraune, mittelgroße Ähre, Spitze kurz begrannt, Zahn und Schulter der Hüllspelze wenig ausgeprägt; Hüllspelzen borstig behaart; Halm gelb, aufrecht; 1,1-1,5m Züchter Westpreußische Saatzuchtgesellschaft in Danzig Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Chevalier-Gerste

Gattung Art Varietät Hordeum vulgare L. convar. distichon (L.) Alef. var. nutans (Rode) Alef. Kurzbeschreibung Sommerform; zweizeilige Chevallierform, lange Ähre, hängend Züchter Ursprünglich von Engländer Chevalier aus einem Korn gezüchtet. Später von Hallet durch Zuchtwahl verbessert.  Herkunft England Eigenschaften reift in 112-121 Tagen. Gedeiht am besten auf reichem Lehm- und Lehmmergelboden (Gerstenboden I. Klasse), nächstdem …

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Mecklenburger Marienroggen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Secale cereale L. subsp. cereale Winterform; syn. Brandts Marienroggen; winterfest, mittelspät, weniger hoch als Champagnerroggen; kürzeres, mittellanges und recht lagerfestes Stroh, mittellange, dichte etwas fischförmige Ähre, mit langen, bräunlichen Grannen, graugrünes Korn Züchter ab 1902 aus dem sog. “Prof. Heinrich-Roggen” gezüchtet, Einzelauslese ab 1912, Sortenzulassung 1920-1961, Herkunft W. Brandt, Toitenwinkel b. …

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Dr. Francks Grannenabwerfende Imperialgerste

Kurzbeschreibung Varietät erectum (Rode) Alef. Sommerform; mittelhoch, zweizeilig breit. Merkmal sind in Abreife spontan abfallende Grannen! Aufrechte, nichtknickende Ähren, relativ grobe Spelze. Gute Unkrautunterdrückung, frohwüchsig, dicht. Achtung: viele weitere kleine historische Hinweise zu Imperialgerste Züchter Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften SG, alte zweizeilige Gerste, aufrechte (erectum) Form, bis ins 20. Jahrhundert noch weitverbreitet, teilweise als …

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Norddeutscher Champagnerroggen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Secale cereale L. subsp. cereale Winterform; Um 1900 weitverbreitete frühe Zuchtsorte (Ursprungsherkunft aus Frankreich), Züchter Jäger, Neukönkendorf/M., bis 2 m hoch, angepaßt für ärmere Sandböden, gut backtauglich und sehr auswuchsfest Züchter von Adolf Jäger, Könkendorf/Prignitz aus vermeintlich Mitte des 19. Jahrhunderts aus Frankreich eingeführtem französischem Champagnerroggen in Auslesezüchtung entwickelt; ab 1898 als …

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Bergers Hellgelber

Kurzbeschreibung Sommerform; kolbenährig, Ähre leicht grannenspitzig, hoch ansetzendes Fahnenblatt, spät schossend, spätreifend; 0,8-1,1m hoch Züchter Zuchtsorte, Herkunft unklar Herkunft s.o. Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Hohenfinower vierzeilige

Kurzbeschreibung Gattung Art Hordeum vulgare L. Sommerform; vierzeilige, langährige und langbegrannte Spelzgerste, aus dem Zuchtgut v. Bethmann-Hollweg, 1928 als DLG-Sorte genannt Züchter 1926-1957, Herk. v. Bethmann-Hollweg, Hohenfinow/Kurmark Herkunft Preußen Eigenschaften s.o. Verwendung anspruchslose Futtergerste Historie aus dem Zuchtgut v. Bethmann-Hollweg, 1928 als DLG-Sorte genannt; Reichssortenliste der zugelassenen Kulturarten, Reichsnährstand 1935

Petkuser Kurzstroh

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Secale cereale L. subsp. cereale Winterform, Petkuser Winterroggenzüchtung, bis in die 70er Jahre im Anbau, etwas kurzhalmiger, standfest und sehr ertragreich auf besseren Böden, zur Blüte graupurpurfarben Züchter von Lochow, Petkus, zugel. 1926-1950; nach Ausleseverfahren mit Einzelnachkommenschaftsprüfung aus den ersten Petkuser Linien gezüchtet. Herkunft Deutschland vor 1945, später DDR Eigenschaften Zuchtsorte …

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Blauer samtiger Spelz

Kurzbeschreibung Gattung Art Triticum spelta Sommerform, Dinkel, sehr langährig, sperrig mittellang begrannt, graubraunfarben, fahlgelber Halm, geneigt; teils freidreschend Züchter Landsorte Herkunft Deutschland vor 1945, später DDR Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Kredlers Oberpfälzer Landgerste

Kurzbeschreibung Gattung Art Hordeum vulgare L. Sommerform; Mittellanger, mittelstarker Halm mit kurzer, dichter, gut besetzter Ähre, die nur wenig in Reife nickt. Grannen stark anliegend, eins der beiden untersten Körner trägt lediglich Grannen-Spitze. Mittelgroßes, bauchiges Korn mit feingekräuselter Spelze.   Züchter Oberpfalz Herkunft Deutschland vor 1945 Eigenschaften Mittellanger, mittelstarker Halm mit kurzer, dichter, gut besetzter …

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Predborske

Kurzbeschreibung Winterform; tschechische Landsorte, langstrohig, rotbrauner Halm; sehr standfest und robust Züchter Herkunft Eigenschaften Verwendung Back- und Brotgetreide Historie

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Blauroter Samtiger Binkel

Kurzbeschreibung Gattung Art Spec Varietät Triticum aestivum atrum ictum Winterform; kurze, sehr kompakte Ähre mit dicht behaarten Hüllspelzen; reife Ähren schwarzbraun, sehr hoch sitzendes Fahnenblatt; Ähre a.d. Spitze mit kurzen, gekrümmten Grannen, sonst zugespitzte Hüllspelzen; standfest; 1,1-1,3 m Züchter Landsorte Herkunft Eigenschaften s.o. Verwendung Historie

Brauner behaarter Wintergrannendinkel aus Nördlingen

Kurzbeschreibung Gattung Art Varietät Triticum spelta L. rubrovelutinum Winterform; Dinkel; langährig, rel. gut besetzt, gelblich, mittellang begrannt, goldgelber Halm, geneigt Züchter Landsorte Herkunft Deutschland vor 1945, später DDR Eigenschaften Verwendung Historie

Brauner Leipziger

Kurzbeschreibung Varietät ferrugineum Winterform; Ähre rotbraun, sperrig mittellang begrannt, geneigt Züchter Landsorte Herkunft Leipzig Eigenschaften s.o. Verwendung Historie